Einführung in die Infrarotstrahlung
Infrarot ist eine natürliche Strahlung, die knapp 50 % des Gesamtstrahlungsspektrums der Sonne ausmacht. Trifft Infrarotstrahlung auf unsere Haut, dann löst sie ein angenehmes Wärmeempfinden aus. Deshalb wird sie auch gerne als „Wärmestrahlung“ bezeichnet. Ohne die tägliche Dosis Infrarot von der Sonne würde es auf der Erde kein Leben geben.
Das Wort „Infrarot“ (Infra lat. unterhalb, jenseits) verdeutlicht, dass ein Bereich der elektromagnetischen Strahlung gemeint ist, der oberhalb des roten Endes des sichtbaren Lichtspektrums liegt und somit keine UV-Strahlung im Strahlungsspektrum beinhaltet.

Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Infrarotbereichen bzw. Wellenlängen. Infrarotstrahlen werden daher in 3 verschiedene Bereiche eingeteilt:
Kurzwelliges Infrarot (IR-A)
Mittelwelliges Infrarot (IR-B)
Langwelliges Infrarot (IR-C)

Infrarot Heiztechnologien im Vergleich
Emitter |
Infrarot Halogenlampe |
Quarz |
Widerstandsheizung |
Wirkungsgrad |
92 % | 60% | 40% |
Aufheizphase |
1 sec (90 % Leistung) |
30 sec (90 % Leistung) | 5 sec (90 % Leistung) |
Emissionsmaximum |
12 µm |
22 µm | 4 µm |
sichtbares Licht |
6 % |
0,5 % | 0,05 % |
Spektrum |
34 % IR-A 50 % IR-B 10 % IR-C |
3,5 % IR-A
50 % IR-B 46 % IR-C |
1 % IR-A
14 % IR-B 85 % IR-C |
Windempfindlichkeit |
Nein | Hoch |
Sehr hoch |
Farbsensibilität |
Hoch | Mittel | Gering |

